Flugstunde

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1. Hausaufgabe, 1. Klasse
 
 
1. Schreibt mir einen kurzen Bericht darüber, wie euch die einzelnen Flugmanöver beim Üben gelungen sind und welches euch am Besten gefallen hat
 
Der Flugunterricht stellte mich vor keine größeren Probleme, allerdings werde ich wohl langfristig und sofern ich entsprechende Prüfungen abgeschlossen habe, eher zu anderen Transportmöglichkeiten wie der Apparation neigen.
Dennoch möchte ich mich auf dem Besen sicher fühlen und zumindest die grundlegenden Flugmanöver so gut wie möglich beherrschen. Ich hatte das große Glück schon vor einiger Jahren das erste Mal einen Besen fliegen zu dürfen, wenn auch nur unter strenger Aufsicht meines Vaters in einem abgelegenen Waldstück. Daher fiel mir das Gleiten auch überhaupt nicht schwer, auch wenn mich die Bezeichnung leicht verwirrte. Denn unsere Fluglehrerin erwartete offenbar, dass wir lediglich auf den Besen aufsteigen und leicht über dem Boden schweben sollten. Vermutlich habe ich ihr nicht richtig zugehört und so war sie nicht besonders erbaut, als ich das "Gleiten" nur allzu wörtlich nahm und etwa zweihundert Meter vorwärts über den Rasen "glitt".  Um ihren Zorn nicht noch mehr zu reizen, verzichtete ich auf den Rückweg in der Luft, ließ den alten Sauberwisch 3 zu Boden sinken und stieg ab, um wieder zu Fuß zu meiner Klasse zurückzugehen.
Natürlich verpasste ich daher auch die Hälfte der nächsten Anweisungen, doch diesmal gab es wohl nichts falsch zu verstehen. Auf dem Besen in die Luft zu steigen und wieder herabzusinken ist ja wirklich nicht besonders schwer. Ich achtete sorgfältig darauf, nicht zu hoch zu fliegen und dabei auch kein allzu hohes Tempo an den Tag zu legen. Etwa zehn Meter über dem Boden schwebend, ohne mich in irgendeine andere Richtung bewegen zu dürfen, fühlte ich mich allerdings nicht sonderlich wohl - eher wie einsames Beutetier, das nur darauf wartet, im nächsten Moment von einem mächtigen Gegner hinuntergestossen zu werden.
So war ich denn auch froh, als der Pfiff ertönte und ich gleich darauf wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte. Merkwürdigerweise ist mir ein fliegender Besen doch lieber als ein still schwebender.
Das bestätigte sich dann auch gleich in der dritten Lektion - dem Kurven fliegen. Dazu durften wir uns - unter gebotener Vorsicht natürlich, ein bisschen freier über dem Rasen bewegen. Auch hier hielt ich mich ein wenig zurück, denn der Sauberwisch erwies sich als etwas ruckelig und langsam in seinen Reaktionen und nach allem, was ich um mich herum beobachten konnte, ging es meinen Klassenkameraden mit ihren Modellen nicht besser. Ich darf an dieser Stelle anfügen, dass wir am selben Abend im Gemeinschaftsraum darüber spekulierten, ob man uns absichtlich diese unzuverlässigen alten Schulbesen gab, denn so waren wir gezwungen, das Kurven fliegen in Rekordzeit zu lernen und zu beherrschen - ansonsten hätte die erste Flugstunde wohl für die meisten im Krankenflügel geendet.
Professor Bennet war denn auch leidlich zufrieden mit unserer Leistung und wir durften nun das "Beschleunigen" und "Abbremsen" üben. Anfangs war ich mir nicht sicher, auf wen ich ärgerlicher sein sollte - auf den Sauberwisch, der nur äußerst schwerfällig in die Gänge kam, auf mich, weil ich so ungeduldig war oder auf Professor Bennet - denn irgendjemand musste ja für die Besenzuteilungen verantwortlich sein. Ein Mitschüler gab mir aber schließlich den Tipp, dass Sauberwischs sich besser beschleunigen lassen, wenn man sich nicht wie empfohlen drei Handbreit hinter der Stielspitze festhält, sondern ein wenig weiter vorne. Und in der Tat gehorchte der Besen nun etwas besser, so dass ich recht zügig über das Grün "fegte". Beim Bremsen erwies sich der erhaltene Ratschlag auch als hilfreich, was allerdings nicht notwendig gewesen wäre. Denn die größte Stärke meines Sauberwischs lag zweifellos im aprubten Anhalten, so dass ich - überrascht von der heftigen Reaktion des Besens - beinahe kopfüber hinabgestürtzt wäre.
Als Professor Bennet uns den Looping erklärte, wünschte ich mir nichts sehnlicher als das Ende der Flugstunde. Bislang mochte ich mich ja einigermaßen gut geschlagen haben, doch ein solches Manöver wollte ich dem Sauberwisch nun wirklich nicht zumuten. Looping...auf einem Schulbesen...das konnte doch gar nicht gut gehen....
Ich gab also vor, meinen Umhang zu ordnen und ließ meinen Mitschülern den Vortritt, die ja auch keine besseren Besenmodelle unter sich hatten. Das Hauptproblem beim Looping neben der optimalen Flughöhe ist, dass der Besen eine gewisse Grundgeschwindigkeit benötigt - denn auch für uns Zauberer gelten physikalische Gesetze und die Fliehkraft kommt eben nur zur Geltung, wenn man die Figur sehr schnell fliegt und vor allem NICHT UNTERBRICHT. Wer noch halb kopfüber das Tempo drosselt, aus Angst, auf den Erdboden zu krachen, wird unweigerlich abstürzen, es sei denn, er klammert sich mit aller Kraft am Stiel fest, von dem er dann hilflos herunterbaumelt.
Irgendwann konnte ich mich dann aber nicht mehr drücken und so bestieg ich seufzend das Fluggerät und beschleunigte ihn durch ein paar großzügige Runden auf sein Maximum. Es sei gesagt, dass dieses bei einem derart in die Jahre gekommenen Sauberwisch 3 nicht sonderlich hoch ist - ein schneller Sprinter hätte mich leicht überholen können. Um mich an den Looping heranzutasten, flog ich zunächst steilere Kurven in hohen Bögen, die ich dann spiralenförmig immer höher schraubte. Auf diese Art kam ich dem gewünschten Manöver näher als manch ein Klassenkamerad, doch eine vollständig vertikale Umdrehung wagte ich am Ende doch noch. Vielleicht hätte ich es nach einer Weile sogar geschafft, aber der Pfiff, der das Stundenende verkündete kam zu meiner großen Erleichterung zeitig genug, um mich davor zu bewahren.
 
Im Grunde war mir das liebste Flugmanöver das "Absteigen", was aber wohl kaum die Bezeichnung "Flug-"Manöver verdient. So gesehen fühlte ich mich aber beim "Beschleunigen" am wohlsten, denn es gab mir kurzzeitig die Illusion, den alten Sauberwisch doch ein wenig im Griff zu haben. Gegen zügiges oder auch wirklich schnelles Geradeausfliegen - auch mit leichten Kurven - habe ich nichts, doch das gefährlich starke Abbremsen des Schulbesens oder waghalsige Loopings überlasse ich lieber den Quidditchprofis.
 
Quidditch liegt mir mehr als Zuschauer, bei den professionellen Spielen freue ich daher auch über wirklich spekatkuläre Manöver. Hier sehe ich am liebsten den Falkenkopf-Angriff und die Porskoff-Täuschung - beides aber nur von fähigen, schnellen Jägern auf erstklassigen Rennbesen, da sich nur in diesem Fall die wahre Perfektion dieser Züge ersehen lässt. Ich würde aber auch viel dafür geben, einmal einen gelungenen "Transsilvanischen Trick" zu beobachten, der leider bisher bei allen von mir gesehenen Spielen völlig misslang.
 
 

 

 

 
2. Hausaufgabe, 1. Klasse
 

1. Findet zu jedem Besen (auch die, die du vorstellst) einen bekannten Benutzer.

- Silberpfeil:
Äußerst beliebt aufgrund seiner Solidität, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit. Ein ordentlicher Besen, der in drei Serien produziert wurde und für viele sogar heimlich den ersten Nimbusmodellen überlegen ist. Charlie Weasley flog in seiner Zeit als Sucher für das Haus Gryffindor einen Silberpfeil, den er sich mühsam über mehere Jahre zusammengespart hat und auf den er bis heute schwört. Vermutlich wurde er in der Entscheidung für den Kauf durch Madam Hooch, einst Fluglehrerin der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, bestärkt, die ebenfalls dieses Modell besitzt und die Produktionseinstellung noch immer öffentlich bedauert und die Neuauflage des  so beliebten Silberpfeils öffentlich fordert. Sie wird dabei durch einen weiteren prominenten Silberpfeil-Freund, Hamish MacFarlan (Kapitän der Montrose Magpies von 1957-1968) unterstützt.
 
- Shooting Star:
Dieses inzwischen völlig veraltete Besenmodell wird längst nicht mehr produziert und ist bestenfalls als Liebhaberstück in Besenschuppen zu finden. Weniger wohlhabende Familien behalten den Shooting Star aber auch gern, um ihren Kindern so einen Besen bereitzustellen, mit dem sie keine gefährlichen Manöver oder allzu schnelle Rennen wagen können. Man erzählt sich, der frühere Gryffindor-Hüter Ronald Weasley habe seine Kindheit auf einem Shooting Star zugebracht, bevor er sich mit einem neueren Modell der Sauberwisch-Seríe einen festen Platz im Team der Gryffindors erspielen konnte.
Gerüchten zufolge hat auch der leider viel zu früh verstorbene, legendäre "Dangerous" Dai Llewellyn, einst Kapitän der Caerphilly Catapult, seinem "allerersten Besen, dem heißgeliebten Shooting Star" nie wirklich abgeschworen und ihn sogar als "größten Schatz" in seinem Gringotts-Verlies aufbewahrt.
 
- Nimbus 1700
Der Nimbus 1700 ist  nach dem Nimbus  1000, 1001 und 1500 das vierte Modell der Nimbus-Reihe und  war wie schon seine Vorgänger zu seiner Zeit der hochgelobteste (und teuerste) Besen. Die späteren Nimbus 2000 und 2001 übertrumpften ihn lediglich geringfüngig in Sachen Höchstgeschwindigkeit und Bremszauber sowie durch einige kleine magische Extras. Seine Neigung nach einigen Jahren Schwächen bezüglich einer stabilen Waagerechthaltung aufzuweisen, bestreitet die Firma Nimbus bis heute, bietet aber den Besitzern an, gegen einen geringe Bearbeitungsgebühr einen solchen eventuell doch auftretenden Fehler zu beseitigen.
Nach bestandener UTZ-Prüfung erhielt der Eintracht-Pfützensee-Spieler Oliver Wood von seinen Eltern als Geschenk einen Nimbus 1700, der ihm einen Reserveplatz bei dem professionellen Quidditchverein einbrachte. Celestina Warbeck, die die Mannschaftshymne Pfützensees aufgenommen hat, ist ebenfalls bekennder Nimbus-Fan, wenngleich ihr Flugtalent längst nicht an ihre Gesangeskünste heranreicht.
 
- Komet Zwei-Sechzig
Vermutlich ist der Komet-Zwei-Sechzig einer der meist verkauftesten Besen aller Zeiten. Schneller, wendiger und mitunter auch protziger als die Sauberwischs, aber günstiger als die Nimbus-Reihe (und auch weniger leistungsstark) war er stets DER angesagteste Besen unter den Nicht-Profis und somit auch das am häuftigsten vertretene Modell in den Quidditch-Mannschaften von Hogwarts. Doch nicht nur Cho Chang, Sucherin von Ravenclaw während ihrer Schulzeit, entschied sich für den Zwei-Sechzig. Man sagt, Draco Malfoy, zeitweise Sucher der Slytherins, übte in seiner Kindheit au diesem Besen, bevor er auf den Nimbus 2001 umstieg. Prominentere Zwei-Sechzig-Flieger sind u. a. Gwenog Jones, Kapitänin der Hollyhead Harpies, die den Kometen aber nur für Freizeitflüge verwendet, da er in der Liga als längst veraltet gilt, oder auch Ludo Bagman, früherer Treiber der Wimbourner Wespen, der sich seinen alten Zwei-Sechzig als Erinnerungsstück vergolden ließ und der nun die Südwand seines Wohnzimmers ziert.
 
- Zunderfauch
In Britannien längst vergessen, gilt der Zunderfauch heute noch unter den deutschen Zauberern als Legende. 1940 im Schwarzwald produziert, blieb der Zunderfauch leider etwas unterhalb der Leistungen der Kometen und der Sauberwischs, wartete aber dafür mit außergewöhnlicher Zuverlässigkeit und Langlebigkeit auf. Obgleich seine Hersteller später noch das Nachfolgemodell "Swiftstick" entwickelten, gelang es Laien mit einfachen Zaubern, den Zunderfauch zu einem noch besseren Besen zu machen.
Der bekannteste deutsche Quidditch-Verein, die Heidelberg Harriers, schwor einst auf den Zunderfauch und schenkte dem irischen Kapitän Darren O'Hare eine Sonderanfertigung - als Dankbarkeit für seine durch ihn ausgedrückte Hochachtung über die Harriers.
Doch noch ein weiterer bekannter Brite besitzt einen Zunderfauch, nämlich der Zaubereiminister Kingsley Shacklebolt höchstpersönlich. Er erwarb ihn kürzlich auf einer Auslandsreise nach Deutschland von einem dortigen Zauberermuseum und bekannte, dass er großer Fan der Quidditschgeschichte sei und "alte Relikte" aus aller Welt sammle.
 

2. Beschreibt den Nimbus und den Feuerblitz. Schreibt alles auf was ihr finden könnt.

Die Nimbus-Serie
 
 1. "nimbus" (lat.) = Aura, Heiligenschein
2. "nimble" (engl.) = flink, beweglich
3. Nimbus – ein Segelflugzeug-Typ
4. Nimbus – eine Wolkenform
 
Die Nimbus-Serie  hält die meisten positiven Rekorde in der langen Geschichte der Rennbesen und auch wenn die Konkurrenz immer stärker wird, dürfte es Modelle anderer Hersteller auch in naher Zukunft schwer haben, sich an einem Nimbus vorbei in die vorderen Reihen drängen. Die Firma "Nimbus Rennbesen" setzte im Jahr 1967 mit ihrem Debut-Modell "1000" neue Maßstäbe wie z. B. eine bis dato unerreichte Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h oder auch einer 360°C-Drehung im Stand  und verbesserte diese noch weiter in den Nachfolgern "Nimbus 1001", "1500"  und "1700". Zunächst bauten die Hersteller auf die Verbindung der besten Eigenschaften anderer Modelle und Serien, wie z. B. die Zuverlässigkeit des Eichschaft 79 oder die leichte Handhabung der neuesten Sauberwischs. Bald schon spielte der Nimbus aber in seiner eigenen Liga und wurde selbst zum oft unerreichten Vorbild der Konkurrenz.
Im Jahr 1991 schafte es die Firma Nimbus mit dem "Nimbus 2000" ein unangefochtenes Spitzenmodell auf den Markt zu bringen, das alles bisher bekannte in den Schatten stellte. Den Stiel aus poliertem Mahagoniholz gefertigt und mit einem geprägten Goldschriftzug "Nimbus 2000" wirkte die neue Nr. 1 des Besensports nicht nur überaus elegant, sondern ließ auch in der Leistung viel erwarten - zu Recht. Die geraden, fest gebündelten Reisigzweige im Schweif waren von erlesenster Qualität und  sorgten gemeinsam mit den ausgefeiltesten magischen Finessen dafür, dass sich kein anderer Besen mit diesem Glanzstück messen konnte.
Zu dieser Zeit ahnte noch niemand, dass die Firma Nimbus ihr "Hausproblem" immer noch nicht gelöst hatte - denn leider neigen alle Besen der Serie dazu, im Laufe der Jahre eine leichte bis mittelschwere Schlagseite zum Schweif hin aufzuweisen.
Schon ein Jahr nach der Präsentation des "2000ers" warf die Firma gleich einen weiteren Nachfolger - den Nimbus 2001 - auf den Markt, der allerdings nie ein solches Gesprächsthema war wie sein Vorgänger.
Bis heute wirbt die Firma Nimbus gern damit, dass Harry Potter seine ersten Jahre als Sucher für das Haus Gryffindor au einem Nimbus 2000 zubrachte - und dies überaus erfolgreich. Dass das Haus Slytherin im Jahr 1992 sein ganzes Team auf "2001ern" auf das Quidditch-Feld schickte, gerät über diese Referenz hingegen nahezu in Vergessenheit.
Man muss an dieser Stelle hinzufügen, dass Harry Potter seinem Nimbus wohl auch länger treu geblieben wäre, hätte er seinen Besen nicht durch einen bedauerlichen Unglücksfall verloren, bei dem der Nimbus von der legendären Peitschenden Weide zertrümmert wurde.
Bis heute schwören Besenfreunde trotz kleinerer Macken auf die Nimbus-Reihe, doch in den folgenden Jahren blieben weitere Erfolge aus. Dies mag daran liegen, dass schon bald ein Besen auf dem Markt erschien, der sogar international für nie gekannte Furore sorgte....
 
Der Feuerblitz (Firebolt)
 
"fire" (engl.) = Feuer
"bolt" (engl.) = Blitzstrahl; aber auch sausen, rasen
 
Der Feuerblitz schlug im Besensport tatsächlich ein wie ein solcher - ein Blitz, der alle Aufmerksamkeit auf sich zog und selbst wider Willen beeindruckte.
Man schrieb das Jahr 1993, also gerade einmal 12 Monate vor der 422. Quidditch-Weltmeisterschaft. Ein perfekt gewählter Zeitpunkt für die Präsentation eines neuen Rennbesens, denn so konnten sich auch die internationalen Stars noch von der Qualität des neuen Modells überzeugen, ehe sie es  bei dem Großereignis zum Einsatz bringen konnten. Und in der Tat - im folgenden Jahr schickte Irland sein gesamtes Team auf "Feuerblitzen" ins Rennen und wie wir alle wissen schafften es das Team der "Grünen Insel" nicht nur bis ins Finale, sondern erlangte in einem legendären Spiel auch noch den Sieg über die so starken Bulgaren. Welch eine Werbung für den Feuerblitz!!!
Vielleicht in Anlehnung an den berühmten Nimbus prägten die Hersteller des Feuerblitzes auch hier eine Schrift in den Stiel, der aus poliertem Eschenholz besteht. Sie verkündet jedoch nicht das Modell, sondern die Seriennummer. Jedoch erinnert der Feuerblitz optisch wohl eher an den alten "Silberpfeil" - für viele immer noch einer der besten Besen aller Zeiten. Sein Schweif besteht aus vollkommen glatten, stromlinienförmig gestutzten Birkenzweigen, was diesen Eindruck wohl noch verstärkt.
Doch auch in Sachen Leistung überschreitet der Feuerblitz bisherige Grenzen. Während der unbrechbare Bremszauger die Sicherheitsfanatiker zu überzeugen sucht, bekommen die Geschwindigkeitsfans große Áugen, wenn sie allein schon die Beschreibung der Hersteller lesen: Beschleunigung in 10 Sekunden von Null auf unglaubliche 250km/h!!!
Auch sonstige Spielereien lassen Besenfreundherzen höher schlagen: Eine besonders leichte Handhabung, enorme Sensibilität in der Steuerung und sogar eine Aufstiegshilfzauber, durch dessen leichtes Vibrieren die beste Aufstiegshöhe angezeigt wird, lassen keine Wünsche offen.
Leider brach der Feuerblitz auch in einer anderen Rekorde - als teuerster Rennbesen überhaupt. Während in offiziellen Geschäften der Preis nur auf Nachfrage mitgeteilt wurde, ist heute weithin bekannt, dass der Feuerblitz in seinem Erscheinungsjahr sogar die 500-Galleonen-Grenze überschritt.
Neben der irischen Nationalschaft entschieden sich auch zahlreiche andere Quidditch-Stars für den Feuerblitz, ähnlich wie beim Nimbus darf dieser Besen aber auch Harry Potter als einen seiner bekanntesten Besitzer für sich verbuchen. Wie inzwischen bekannt wurde, erhielt Mr. Potter den Feuerblitz als "nachträgliches Geschenk für 13 Geburtstage" von seinem inzwischen verstorbenen Paten Sirius Black. Und leider musste Mr Potter auch von seinem Feuerblitz schmerzlich Abschied nehmen: Bei einer lebensgefährlichen Verfolgungsjagd im Juli 1997 verlor er seinen so geliebten Besen in einem Gefecht mit den Todessern.
 
 

 

Diese beiden Hausaufgaben wurden bislang nicht bewertet.

 



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