Astronomie

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1. Hausaufgabe, 1. Klasse

 

Beantworte folgende Fragen:
 

1. Was wollt ihr in diesem Fach alles behandeln?

2. Nennt mir bitte 3 weitere bekannte Persönlichkeiten, die sich mit der Astronomie beschäftigt haben.

3. Nennt mir die erste Frau im Weltall.

I)
Das Fach Astronomie sollte zuerst das Basiswissen über Planeten, deren Umlaufbahnen und ihre Wirkungsverhältnisse aufeinander beinhalten. Hierzu zählen neben den Planeten selbst auch ihre Monde und ihre Eigenschaften. Dies könnte auch den mythologischen Hintergrund ihrer Namensgebung mit einschließen.
Ebenfalls für die grundlegenden Unterrichtsstunden wäre es sinnvoll, auf die Geschichte der Astronomie sowie auf die Kalenderberechnung einzugehen.
 Darauf aufbauend wäre es sinnvoll, wenn in Bezug auf die Zaubererei besondere Planetenkonstellationen und ihr Einfluss auf die Magie behandelt wird. Unabhängig von planetaren Aspekten sollte dem Mond ein besonderes Augenmerk gewidmet werden. So könnte zum Beispiel erklärt werden, warum so viele Zaubertrankzutaten darauf angewiesen sind, in bestimmten Mondphasen geerntet zu werden.
Ein weiterer sinnvoller Bestandteil des Faches wäre möglicherweise der Umgang der Zentauren mit der Zentauren mit der Astronomie.
Im späteren Verlauf sollte näher auf die Gegebenheiten außerhalb des Sonnensystems eingegangen werden, z. B. auf die Sternbilder, deren mythologische Bedeutung und einen möglichen Einfluss auf die Zaubereigeschichte.
 
 
II)
a) Johannes Kepler (1571-1630)- Begründer der modernen Astronomie; deutscher Astronom und Mathematiker
b) Edwin P. Hubble (1889 - 1953) - Namensgeber des Hubble-Teleskops und Begründer der Urknall-Theorie, Entdecker der Spiralnebel
c) Johann Carl Friedrich Gauß (1777 - 1855) - dt. Astronom, Physiker, Mathematiker und Geodät; Anfang des 19. Jhd. Direktor der Sternwarte in Göttingen
d) Christoph Rothmann  (Mitte des 16 Jhd. - bis ca. 1600), weniger bekannter Astronom aus Kassel, Anhänger von Kopernikus, treibende Kraft bei der Erstellung des Kasseler Sternkatalogs
e) Stephen Hawking (*1942), englischer Physiker und Kosmologe (u. a. Studium der Astronomie in Oxford), Schwerpunktgebiet "Schwarze Löcher"
 
 
III)
Die erste Frau im Weltraum war Walentina Wladimirowna Tereschkowa im Jahr 1963, bis 1982 blieb sie auch die einzige, erst dann folgte Swetlana Sawizkaja.
 
 

1.1 Weitere Unterschiede zwischen Astronomie und Astrologie (zusätzlich zu den auf HPW genannten):

a) In der Basis beschäftigt sich die Astronomie mit dem Aufbau des Universums. Dies bezieht sich nicht nur auf den Makrobereich, sondern auch auf den Mikrobereich bis hin zu den Elementarteilchen. Zunehmend geht die Astronomie inzwischen auch Hand in Hand mit der Astrophysik. Zum Aufbau des Universums gehört für die Astronomen u. a. Größen- und Masseverhältnisse, Energie und weitere physikalische Größen.
Zur besseren Orientierung unterteilen Asronomen den gesamten Sternenhimmel in insgesamt 88 weltweit anerkannte Sternbilder.
Die Astrologie hingegen bezieht sich in der Basis weder auf das Universum im Ganzen noch auf spezifische Details, sondern beschränkt sich als Grundlage auf die Sternbilder als auch die Ekliptik. Dies bedeutet, dass eines ihrer Hauptaugenmerke den 12 Tierkreiszeichen gilt, also den Sternbildern der scheinbaren Sonnenbahn innerhalb eines Jahres.

b) Da die Astronomen zunehmend an Wissen gewinnen, füllen sie ihre „Erkenntnisübersichten“ gewissermaßen immer weiter auf. Dadurch wird das von ihnen ermittelte Weltbild im Laufe der Zeit immer komplexer, wird ggf. auch in Details korrigiert und fortlaufend erweitert. Dieses Weltbild gilt gemessen am Stand der Wissenschaften als real.
Astrologen jedoch halten an überlieferten Erkenntnissen fest und formen diese zu einem übersichtlichen und begreifbaren Weltbild, das sie leichter an ihre Anhänger vermitteln und ihnen erklären können. Man muss allerdings bei der Astrologie von einem irrealen Weltbild sprechen.
 

 


 

2. Hausaufgabe, 1. Klasse



1.2 Fortführung der auf HPW gezeigten Tabelle:

Astronomie:

Gesetzmäßigkeit der Sterne
Objektivität (Verhalten verschiedener Himmelskörper zueinander)
Wissenschaft
Erkenntnis erlangen
Basis: Aufbau des Universums im Makro- und Mikrobereich
Zur Orientierung 88 anerkannte Sternbilder
Zunehmend komplizierter werdendes, aber reales Weltbild


Astrologie:

Deutung der Sterne
Subjektivität (Ort und Zeitpunkt und das daraus resultierende für die Menschen)
Esoterik
Deutung
Basis: Sternbilder und Ekliptik
Orientierung an den 12 Tierkreiszeichen (Zodiak)
Übersichtliche, begreifbare, aber irreale Weltbilder

2. Findet heraus warum die Astrologie nicht als Wissenschaft anerkannt wird. (4 Sätze)

Die Astrologie wird als Wissenschaft nicht anerkannt, da sie sich nicht mit den für Wissenschaften unabdingbaren Fakten und Werten beschäftigt, sondern lediglich ein überliefertes (Halb-)Wissen für sich deutet. Hinzukommt, dass sie ihre Erkenntnisse zu einem stark vereinfachten Weltbild formen, um dies besser vermitteln zu können, was allerdings zu einem derart verfremdeten Weltbild führt, dass wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Teil vehement widerspricht. Die Astrologie beschäftigt sich mit der Deutung und somit der Wahrscheinlichkeit von eintretenden Ereignissen, hat aber trotzdem nichts mit dem eigentlich wissenschaftlichen Bereich der mathematischen Wahrscheinlichkeitsberechnung (Stochastik) gemein, da ihre Resultate aus Ahnungen und Interpretationen, aber nicht aus Berechnungen anhand fester Werte entstammt. Zuletzt wird die Wissenschaft durch das Setzen von Zielen und ihre Weiterentwicklung auf verschiedenen Gebieten definiert, was durch das Erlangen von Erkenntnissen erreicht wird – Merkmale, die die Astrologie nicht vorweisen kann und zu denen sie auch kaum bis keine Tendenzen zeigt.

 

 


Diese beiden Hausaufgaben wurden mit insgesamt 200 HP bewertet.



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